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Umsteigen, ohne Seiten zu verlieren.

ThurWiki importiert aus Confluence, MediaWiki, DokuWiki, XWiki, BookStack, Notion und Markdown-Archiven, in Schritten mit Vorschau. Vor dem letzten Schritt wird nichts geschrieben. Und was das Wiki nicht übersetzen kann, sagt es Ihnen, statt es stillschweigend wegzulassen.

ThurWiki neben dem, was Sie kennen.

Ein ehrlicher Vergleich. Confluence ist ein gutes Werkzeug, MediaWiki und DokuWiki sind es auch. Die Unterschiede liegen dort, wo eine Firma täglich arbeitet: beim Schreiben, bei den Inhalten aus anderen Systemen, die ThurWiki über Makros (fertige Bausteine für die Seite) holt, und beim Ort der Daten.

ThurWikiConfluence CloudMediaWikiDokuWiki
Editor ohne Markup (Steuerzeichen wie == Titel ==), Menüband wie Wordjajateils, VisualEditor als Erweiterungteils, über Erweiterungen
Tabellen: sortieren, filtern, nummerieren beim Lesenjasortierensortierenüber Erweiterungen
Diagramme aus einer Tabelle, ohne Zusatzmoduljaüber Appsüber Erweiterungenüber Erweiterungen
Inhalte aus bexio, WHMCS, Abacus auf der Seite, geholt statt abgetipptja, 13 Makrosneinneinnein
Jira, Git, CRM, Kalender, E-Mail auf der Seiteja, 17 MakrosJira ja, Rest über Appsüber Erweiterungenüber Erweiterungen
KI-Assistent mit den Rechten des Benutzers, Modell im eigenen Haus möglichjaRovo, nur in der Cloud des Anbietersneinnein
Gleichzeitiges Bearbeitenjajaneinnein
Freigaben im Vier-Augen-Prinzipjaüber Appsüber Erweiterungenüber Erweiterungen
Volltextsuche in PDF, Word, Exceljajaüber Erweiterungenüber Erweiterungen
Bildersuche in neun Archiven mit LizenznachweisjaneinWikimedia Commonsnein
draw.io im eigenen Hausjaüber App, beim Anbieter der Appüber Erweiterungüber Erweiterung
Daten in der Schweiz, auf Infrastruktur des Anbietersja, ThurDataDatenresidenz je Region, Anbieter USAbei Eigenbetriebbei Eigenbetrieb
Betrieb, Sicherung und Updates durch den Anbieterjajaselbstselbst
Hilfe in der Oberfläche, für Endbenutzer geschrieben60 Themen am FragezeichenDokumentation des HerstellersGemeinschaftGemeinschaft

Stand September 2026, nach den öffentlichen Angaben der Hersteller und ohne Gewähr. Was sich mit Erweiterungen erreichen lässt, hängt vom jeweiligen Modul und seiner Pflege ab.

Der Import in fünf Schritten.

Sie finden den Import in der Verwaltung unter «Seiten importieren». Ein Import-Assistent führt Sie in fünf Schritten. Nutzen Sie die Vorschau: Sie zeigt den Seitenbaum, wie er entstehen würde, mit Titeln und Anhängen.

  1. Quelle wählen

    Confluence (Cloud, Server oder Data Center), MediaWiki, DokuWiki, XWiki, BookStack, ein Notion-Export oder ein Archiv mit Markdown-Dateien. Bei den Wikis über deren Schnittstelle, mit Adresse und Zugang; bei Exporten als Datei.

  2. Prüfen

    Das Wiki sieht nach, was darin steckt, und meldet, was es nicht lesen kann.

  3. Bereich wählen

    Wohin die Seiten kommen. Wir empfehlen einen leeren Bereich: So sehen Sie, was gekommen ist.

  4. Vorschau

    Links der Seitenbaum der Quelle, rechts die gewählte Seite, wie sie nach dem Import aussähe – mit Tabellen, Anhängen und einem Vermerk zu allem, was der Assistent raten musste.

  5. Ausführen

    Seiten, Anhänge, Bilder, Verweise. Ein Lauf lässt sich wiederholen, ohne dass Seiten doppelt entstehen: Das Wiki erkennt, was es schon geholt hat.

Der Import-Assistent: oben die gewählte Quelle, links der Seitenbaum des alten Wikis, rechts die Seite mit Tabelle und Abschnitten, wie sie nach dem Import aussähe, darunter die Knöpfe Seite importieren und Seite mit Unterseiten importieren.
Die Vorschau. Der vierte Schritt zeigt die fertige Seite. So sehen Sie vorher, ob Struktur und Inhalt Ihren Erwartungen entsprechen.

Was übernommen wird

Seiten mit Titel, Text, Tabellen, Bildern und Anhängen. Der Seitenbaum. Verweise zwischen den Seiten, umgesetzt auf die neuen Adressen. draw.io-Zeichnungen, änderbar. Die gängigen Confluence-Makros, übersetzt.

Was das Wiki nicht kennt

Ein Makro, das ThurWiki nicht kennt, hinterlässt eine sichtbare Zeile mit seinem Namen und einen Eintrag im Importbericht. Fiele es spurlos weg, fehlte auf der Seite etwas, und niemand würde es merken. Das ist das Schlimmste, was ein Import tun kann.

Was Sie danach tun

Der Import bringt Inhalte, keine Regeln. Benutzer legen Sie am besten vor dem Import an, damit Erwähnungen ihr Ziel finden. Rechte und Gruppen setzen Sie danach, und zwar bewusst: Ein Umzug ist die beste Gelegenheit, den Wildwuchs an Berechtigungen nicht mitzunehmen.

Ein guter Ablauf für einen Umzug.

Diese Tipps stammen aus einem Kundenbestand, an dem wir den Import erprobt haben: 917 Confluence-Seiten mit rund 2900 Makro-Vorkommen.

  1. Erst ein kleines Stück

    Zwanzig Seiten in einen leeren Bereich. Ansehen, was gekommen ist. Erst dann den Rest.

  2. Nicht alles muss mit

    Was seit drei Jahren niemand geöffnet hat, braucht keinen neuen Platz. Sortieren Sie es vor dem Import aus.

  3. Die Titel kommen mit, auch die schlechten

    «Neue Seite (2)» bleibt «Neue Seite (2)». Rechnen Sie mit Nacharbeit; ein Import erledigt den grössten Teil, nicht alles.

  4. Parallel betreiben, dann abschalten

    Das alte Wiki lesend weiterlaufen lassen, bis das neue eingespielt ist. Der Import lässt sich wiederholen, um zwischenzeitliche Änderungen nachzuholen.

Drei Ausgangslagen, drei Wege.

Von Confluence

Cloud, Server oder Data Center, über die Schnittstelle oder aus dem Export. Bereiche werden zu Bereichen, der Seitenbaum bleibt, die gängigen Makros werden übersetzt. Ihr Team findet den Editor an derselben Stelle wieder: Menüband, Tabellen, Makros. Die Zuordnung der Makros steht auf der Makro-Seite.

Confluence-Makros und ihre Entsprechung →

Von MediaWiki, DokuWiki, XWiki, BookStack

Über die Schnittstelle des Wikis, mit Adresse und Zugang. Aus Wiki-Markup werden Seiten, die jeder bearbeiten kann. Aus BookStack wählen Sie ein Regal; jedes Buch wird eine Seite oberster Ebene im Zielbereich, Kapitel werden Seiten mit Unterseiten. Der grösste Gewinn ist selten der Import: Es ist der Tag, an dem zum ersten Mal jemand ausserhalb der IT eine Seite schreibt.

Der Editor →

Von Notion, Markdown und einem Laufwerk voller Dateien

Ein Notion-Export oder ein Archiv mit Markdown-Dateien wird zum Seitenbaum. Word-Dateien werden nicht importiert, sondern angehängt und auf der Seite gezeigt; die Suche findet ihren Inhalt. Aus einem Laufwerk voller Anleitungen wird ein Ort mit Suche, Rechten und Verlauf.

Die Suche →

Fragen zum Umstieg

Aus welchen Systemen kann ThurWiki importieren?

Confluence (Cloud, Server und Data Center), MediaWiki, DokuWiki, XWiki, BookStack, ein Notion-Export und ein Archiv mit Markdown-Dateien. Der Import läuft in fünf Schritten mit Vorschau; vor dem letzten Schritt wird nichts geschrieben. Ein Lauf lässt sich wiederholen, ohne dass Seiten doppelt entstehen.

Was wird beim Import übernommen?

Seiten mit Titel, Text, Tabellen, Bildern und Anhängen; der Seitenbaum; Verweise zwischen den Seiten, die das Wiki auf die neuen Adressen umsetzt; die gängigen Confluence-Makros, übersetzt in ThurWiki-Makros. Nicht übernommen werden Rechte und Benutzer: Der Import bringt Inhalte, die Regeln setzen Sie danach. Legen Sie die Benutzer am besten vor dem Import an, damit Erwähnungen ihr Ziel finden.

Wie lange dauert ein Umstieg?

Das hängt vom Umfang ab und davon, wie aufgeräumt das alte Wiki ist. Ein Import erledigt den grössten Teil, nicht alles; rechnen Sie mit Nacharbeit, und nutzen Sie sie, um Altes auszusortieren. Wir empfehlen, zuerst zwanzig Seiten in einen leeren Bereich zu holen und sich das Ergebnis anzusehen. Danach lässt sich der Aufwand für den Rest gut abschätzen.

Kann ich beide Wikis eine Zeit lang parallel betreiben?

Ja. Der Import lässt das Quellsystem unberührt. Bewährt hat sich, das alte Wiki lesend weiterzubetreiben, bis das neue eingespielt ist, und es dann abzuschalten. Einen weiteren Importlauf können Sie jederzeit starten; er holt nach, was sich inzwischen geändert hat, ohne Seiten doppelt anzulegen.

Was gewinnen wir gegenüber Confluence?

Einen Editor ohne Umgewöhnung, Inhalte aus bexio, WHMCS, Abacus, Git und CRM direkt auf der Seite, ohne Zusatzmodule, einen KI-Assistenten mit den Rechten des Benutzers, Freigaben im Vier-Augen-Prinzip, Bildersuche mit Lizenznachweis, draw.io im eigenen Haus. Und: Ihre Daten liegen in der Schweiz auf eigener Infrastruktur von ThurData, einer Schweizer Firma ohne US-Muttergesellschaft; der US CLOUD Act (ein US-Gesetz, das amerikanischen Behörden Zugriff auf Daten amerikanischer Anbieter gibt, auch im Ausland) greift nicht.

Zeigen Sie uns Ihr Wiki. Wir zeigen Ihnen, wie es in ThurWiki aussieht.

Mit zwanzig Ihrer Seiten in einem Demo-Wiki, importiert mit Vorschau, bevor Sie sich entscheiden.